Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen

Systematische Darstellung die gesetzlich vorgegebene Unterscheidung von Rückstellung

Die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen gehört in der Praxis zum klassischen bilanzpolitischen Instrumentarium und stellt viele Unternehmer vor große Herausforderungen. Nicht nur die Zuordnung ungewisser Verbindlichkeiten oder möglicher drohender Verluste aus schwebenden Geschäften, sondern auch die Bewertung solcher Verpflichtungen muss bilanzsicher nach handels- und steuerrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungskriterien erfolgen.

Neben den grundlegenden handelsrechtlichen Vorgaben und den entsprechenden Auslegungsstandards des IDW ist der Umgang mit dem Bilanzposten Rückstellungen geprägt durch die jahrzehntelange und immer wieder zu neuen Erkenntnissen führende Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes und der Finanzgerichte; getrau dem Motto: „Rückstellungen sind überwiegend Richterrecht“.

In diesem Seminar werden Ihnen in systematischer Darstellung die gesetzlich vorgegebene Unterscheidung von Rückstellung sowie anhand zahlreicher praxisbezogener Fallbeispiele die grundlegenden Ansatz- und Bewertungsvorschriften auf Basis der aktuelles Finanzgerichtsrechtsprechung vorgestellt.

Inhalte des Seminars "Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen"

  • Ansatzkriterien
  • Besonderheiten von Vertragsverhältnissen
  • Stellungnahmen des IDW
  • Ansatzvoraussetzungen und Zulässigkeiten
  • Allgemeine Definition von Pensionsverpflichtungen
  • Bewertungsbesonderheiten
  • Unterschiede Handels- und Steuerbilanz
  • Pensionszusagen an Gesellschafter/Geschäftsführer
  • Probleme der Ausgliederung von Pensionsverpflichtungen
  • Ausweis und Erläuterung im Jahresabschluss

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte sowie Mitarbeiter aus dem Finanz- und Rechnungswesen, Qualifizierte Mitarbeiter steuer- und wirtschaftsberatender sowie prüfender Unternehmen; Bilanzbuchhalter und Steuerfachwirte.

Ihr Nutzen

Sie werden in die Lage versetzt, die handels- und steuerrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungskriterien auf bestehende Sachverhalte praxisnah und bilanzsicher anzuwenden und damit die bilanzpolitischen Vorgaben der Unternehmensleitung optimal zu nutzen. Sie optimieren und standardisieren die Bildung häufig vorkommender Rückstellungen und erweitern konsequent Ihre fachliche Kompetenz zu Detailfragen in der Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen.

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